Ein Interview zum Thema… mit Stefanie Hanssen

Courage

Courage: Welchen Duft legt man am besten bei einem Vorstellungsgespräch auf?
S.H.: Einen leichten Zitrusduft. Den mögen sehr viele Menschen. Zudem stehen zitrische Düfte für Frühling und Neubeginn.

C.: Und blumige?
S.H.: Die können Office-tauglich sein, wenn sie nur einen Hauch von Blüte haben. Wenn es eine Duftkeule ist – stay away! Zitrische Düfte vermitteln hingegen ein positives Grundgefühl und sind Sympathieträger. Das ist für eine Büroatmosphäre ideal.

C.: Was ist ein absoluter No-go-Duft in einem Büro?
S.H.: Schwere oder orientalische Düfte, zum Beispiel moschushaltige. Intensive Düfte sind prima für den Abend; im Büro aber fehlplatziert, weil sie zu aufdringlich sind. Man würde sich in einer Arbeitsatmosphäre zu sehr in den Vordergrund drängeln. Gleiches gilt für zu süßliche Düfte.

C.: Wenn ein Kollege sagt, man rieche gut, hat man dann schon übertrieben?
S.H.: Nein. Gut riechen ist die eine, Kopfschmerzen zu erzeugen und die eigene Konzentrationsfähigkeit zu beeinträchtigen die andere Sache.

C.: Wie misst man die optimale Duftstärke?
S.H.: Es gilt, bei der Wahrnehmbarkeit des Duftes auf eine Armlänge Abstand zu achten. Das bedeutet, beim Auftragen keine extreme Konzentration – lieber ein Eau de Toilette oder Eau de Parfum als ein reines Parfumöl. Und auf keinen Fall von Kopf bis Fuß einsprühen.

C.: Wird ein Großraumbüro nicht olkfaktorisch geflutet, wenn 30 Mitarbeiter ihre Parfümnoten ausströmen?
S.H.: Auch im Großraumbüro darf man zum Duftflakon greifen. Jeder bringt ja seinen eigenen Körpergeruch mit. Da ist es immer angenehmer, wenn man einen zarten, wahrnehmbaren Duft trägt, statt Arbeitsschweiß zu verströmen.

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